Bei der Demontage von Ampeln in Norderstedt wird grundsätzlich geprüft, ob einzelne Komponenten eingesetzt werden können, wie zum Beispiel Steuergeräte oder Signalgeber an anderen Kreuzungen.
So konnte das Steuergerät der Ampel Ulzburger Straße / Marommer Straße, nach Umbau der Einmündung zum Kreisverkehr, das abgängige Gerät an der Schleswig-Holstein-Straße / Oststraße ersetzen. Das Steuergerät der demontierten Anlage Am Brüderhof konnte gegen das abgängige Steuergerät der Fußgängerampel Am Exerzierplatz / Trakehner Weg ausgetauscht werden. Aktuell werden das Steuergerät und die Signalgeber der Ampel Segeberger Chaussee / Langenhorner Chaussee / Schleswig-Holstein-Straße auch abgängige Komponenten anderer Anlagen im Stadtgebiet ersetzen.
Dies ist in Norderstedt seit Jahren, aus Gründen der nachhaltigen Wirtschaftlichkeit, gängige Praxis. Gleiches gilt für die Weiterverwendung von Büromöbeln, EDV-Ausstattung, Straßenmöblierung und so weiter. (Fachamt: Amt 62, Fachausschuss: Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr)
Kommentare
bhn70 |
Man kann auch gebrauchte Baustoffe (Steine, Holz etc.) verwenden. Das ist meist billiger, schont in jedem Fall die Umwelt und sieht oft auch interessanter aus.
Katerchen |
Die Idee klingt nicht schlecht, allerdings kann ich mir vorstellen, dass alte Ampelanlagen neu verbaut auch nicht mehr so lange halten (Stichwort Abnutzung). Was nützt es, eine teure Anlage zu installieren, wenn sie nicht lange funktioniert, weil irgendwelche Kabel erodieren?
Neu hat Garantie und Gewährleistung. Reparaturen könnten am Ende auch viel Geld kosten...
Und gebrauchte Baustoffe verbauen - na ja, die Frauenkirche hat ja so ihren Charme, aber ob das trotzdem ratsam ist?